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Salumeria Miatto

Geschichten aus dem Laden

Cotechino, Wasabi-Püree und grüner Apfel

Der Cotechino der Feiertage, neu angerichtet: in der Pfanne gebräunte Scheiben, Wasabi-Püree und grüner Apfel. Eine Idee zum Ausprobieren.

Salumeria Miatto

Tuschezeichnung: auf dem Teller gebräunte Cotechino-Scheiben auf Püree, grüne Apfelstifte; daneben Essstäbchen, das Schälchen mit Wasabi und ein halber grüner Apfel

Cotechino mit Linsen ist das Silvestergericht, und so ist er wunderbar. Aber der Cotechino macht sich auch in einem anderen Gericht gut. Das ist kein traditionelles Rezept: Es ist eine Idee zum Ausprobieren, wenn Sie Gäste haben oder einfach Lust auf etwas Neues.

Warum Wasabi

Auf dem traditionellen Teller liegen drei Dinge: der Cotechino, weich und kräftig; etwas Einfaches dazu, wie Linsen, Püree oder Polenta; und etwas Scharfes, das den Mund wieder frisch macht, Mostarda oder Cren, geriebener Meerrettich. Hier bleiben die Rollen gleich, nur die Zutaten ändern sich.

Wasabi ist weniger weit weg, als es scheint. Er ist mit dem Meerrettich verwandt, aus derselben Pflanzenfamilie, und das Kribbeln, das in die Nase steigt, kommt vom selben Stoff (Wikipedia). Mehr noch: Der Wasabi aus der Tube, den man im Geschäft findet, besteht vor allem aus Meerrettich (Il Fatto Alimentare).

Was Sie brauchen

Für einen Cotechino:

  • 800 g mehligkochende Kartoffeln;
  • 50 g Butter und ein Glas Milch;
  • ein bis zwei Teelöffel Wasabipaste;
  • einen grünen Apfel und eine halbe Limette oder eine halbe Zitrone;
  • einen Teelöffel Honig und einen Esslöffel Apfelessig;
  • gerösteten Sesam und Schnittlauch.

Schritt für Schritt

  1. Der Cotechino: Garen Sie ihn wie immer, drei bis vier Stunden bei kleiner Hitze. Hier steht, wie man den Cotechino gart, Schritt für Schritt.
  2. Das Püree: Kochen Sie die Kartoffeln mit der Schale, schälen Sie sie noch heiß und zerdrücken Sie sie. Rühren Sie Butter und heiße Milch unter und salzen Sie sparsam: Der Cotechino ist schon würzig.
  3. Der Wasabi, ganz zum Schluss: Bei ausgeschaltetem Herd geben Sie den Wasabi teelöffelweise dazu und probieren dabei. Seine Schärfe verfliegt mit der Hitze: Lassen Sie ihn kochen, bleibt im Püree nur die Farbe.
  4. Der Apfel: Schneiden Sie ihn mit Schale in feine Stifte und beträufeln Sie ihn mit dem Limettensaft, damit er nicht braun wird.
  5. Die gebräunten Scheiben: Schneiden Sie den Cotechino in etwa zwei Zentimeter dicke Scheiben und braten Sie sie in einer sehr heißen beschichteten Pfanne an, ohne Öl: Ihr eigenes Fett genügt. Eine Minute pro Seite, und wenden Sie sie vorsichtig, denn sie sind weich. Zum Schluss Honig und Essig dazugeben und die Scheiben einen Moment darin schwenken: Sie werden glänzend, süß und sauer zugleich, wie mit Mostarda.
  6. Auf den Teller: einen Löffel Püree, darauf zwei oder drei Scheiben, dann Apfel, Sesam und Schnittlauch. Sofort servieren, schön heiß.

Wenn Ihnen Wasabi zu viel ist

Probieren Sie die Version von hier: statt Wasabi einen Teelöffel frisch geriebenen Meerrettich ins Püree. Dasselbe Kribbeln, dieselbe Idee. Und die gebräunten, glänzenden Scheiben passen genauso gut zu den Silvesterlinsen.

Wenn Sie es ausprobieren, erzählen Sie uns im Laden, wie es geworden ist.

Die Wurstwaren aus dieser Geschichte

Hier sehen Sie, ob es sie heute im Laden gibt: Das aktualisieren wir selbst, von der Theke aus.

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